Heute ist die Sonne eine Einzelgängerin. Entstanden ist sie jedoch in einem dicht bevölkerten Sternhaufen. Die Suche nach den stellaren Geschwistern der Sonne, von denen wir viele in direkter kosmischer Nachbarschaft finden sollten, ist nun in vollem Gange. Erkennen lassen sie sich unter anderem an ihren Elementhäufigkeiten, die ihnen ein einst in unmittelbarer Nähe explodierter Stern aufprägte.
Auch die Suche nach biologischen Strukturen aus der Retorte macht Fortschritte: Gewebezucht im Labor hat längst klinische Anwendungen gefunden. Nun sollen größere Gewebeteile hergestellt und zudem mit Blutgefäßen versehen werden.
Außerdem im Heft: Spurenleser im Klimalabyrinth: Klimaforscher Gerald Haug blickt rückwärts in die Zukunft; Steinzeit jenseits der Steine: Neue Funde beleuchten den Alltag vor 7000 Jahren; Die Zukunft von
Kilogramm und Co.: Neue Anforderungen an die Messtechnik verlangen präzisere Standards; und vieles mehr
Eine Expedition in eine extrem nährstoffarme Zone im Südpazifik galt der Suche nach Leben unter Extrembedingungen. Tief im Sediment unter dem Meeresboden fanden sich überraschend große Mengen an Mikroben, die möglicherweise natürliche Radioaktivität als Energiequelle nutzen.
Ein bislang rätselhaftes Virusprotein macht Immunzellen bewegungsunfähig und trägt so entscheidend zum Ausbruch und Fortschreiten der Immunschwächekrankheit Aids bei.
Erstmals haben Forscher im Tierversuch bestimmt, wie schnell Wirkstoffe je nach der Art, wie sie an Textilien gebunden sind, an die Haut abgegeben werden. Als optimal erwies sich eine chemische Verknüpfung mit dem Gewebe.
Globale Klimapolitik wird nur Erfolg haben, wenn die größten Kohlendioxidemittenten - China, USA und Indien - mitwirken. Deshalb müssen die Europäer wohl oder übel auf deren Vorstellungen eingehen.
Heute ist die Sonne eine Einzelgängerin. Entstanden ist sie jedoch gemeinsam mit Tausenden anderer Sterne. Nach ihren stellaren Geschwistern fahnden Forscher nun in direkter kosmischer Nachbarschaft.
Allmählich lichtet sich der Nebel um eines der größten Geheimnisse der Natur. Im Labor wiederholen Forscher die tastenden Schritte, mit denen einst aus unbelebter Materie die ersten Organismen entstanden.
Die Bildung eines komplexen Organismus aus einer einzigen Zelle - der befruchteten Eizelle - ist ein faszinierender Prozess. Mathematisch fundierte Modellbildung hat zum Verständnis der zu Grunde liegenden komplexen Mechanismen wesentlich beigetragen.
Noch sind Brunnen aus der Jungsteinzeit eine Rarität, doch die bereits entdeckten Exemplare verändern drastisch unseren Blick auf die bandkeramische Kultur. Denn in diesen Wasserstellen überdauerten Hölzer, selbst Schnüre und Bast die Jahrtausende.
In fast allen bioethischen Debatten wird auf die Unantastbarkeit der Menschenwürde verwiesen. Ein genauerer Blick zeigt, dass der Begriff viel zu beliebig verwendet werden kann, als dass man sich auf ihn berufen sollte.
Mit physikalischen oder elementargeometrischen Methoden kann man einen der vielen "merkwürdigen Punkte" des Dreiecks finden, den die Antike nicht kannte.
Der Klimaforscher Gerald Haug sucht in der Vergangenheit den Schlüssel zum Verständnis der Gegenwart. Indem er einstige Klimaänderungen rekonstruiert und interpretiert, gewinnt er Erkenntnisse von hoher Brisanz für die Zukunft der Menschheit.
Im Labor konstruierte lebende Strukturen bewähren sich als Implantat umso besser, je genauer die Bioingenieure Details der Natur nachahmen. Pioniere des Gewebedesigns erörtern wichtige Fortschritte der letzten Jahre.
Für Schokoladenfans hat er wohl einen Traumjob: Der Lebensmitteltechnologe Günther Fischer leitet einen Teilbereich der Neuproduktentwicklung Schokolade im Münchner Forschungszentrum von Kraft Foods.
Jahrelang ist das "Hamburg Robotic Telescope" getestet worden, nun reist das 1,2-Meter-Instrument zur Sternwarte der mexikanischen Universidad de Guanajuato. Hier sollen spektroskopische Langzeitüberwachungen Einblicke in die magnetische Aktivität von Sternen erlauben.
Mit dem Schirm "Sonnenfraktale" macht Ihnen auch der dickste Schauer nichts mehr aus. Durch seinen Durchmesser von fast 130 cm ist er auch bestens für eine weitere Person neben Ihnen geeignet. »
Georgien: Das sagenhaft Gold der Medea • Türkei: Ein Tempel im Nirgendwo • Kambodscha: Das bedrohte Lächeln von Angkor Wat • Malta: Archipel der Mystiker • … »
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